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Details zum Etikettendrucker
Wenn Sie erst mit dem Druck von Etiketten und Barcodes beginnen möchten, fragen Sie nach Einsteiger-Kits. Ein solches Kit besteht aus dem für Ihre
Aufgabe passenden Drucker, den Etiketten (und bei Bedarf der aufgabenbezogenen Thermotransferfolie) sowie auf Wunsch einer Etiketten-Software. Zur Installation kommt ein Techniker zu Ihnen, installiert Ihnen das Gerät.
Unterschiede der Etikettendrucker. Im Thermodirektdruckverfahren ist die Haltbarkeit der Druckbilder nur kurz und im Thermotransferverfahren dagegen lang. Die Ausdrucke halten in diesem Druckverfahren über Jahre. Transferdrucker haben den Vorteil, in beiden Printverfahren drucken zu können. Ein weiterer Unterschied liegt in der Auflösung. Die häufigste Auflösung sind 8 Punkte je Millimeter (= 203 dpi). Dieses ist eine gute Auflösung für Strichcodes (Barcodes). Werden allerdings 2D-Codes benötigt, verlangen z. B. einige Paketdienstleister Auflösungen mit 300 dpi. Für Etiketten mit sehr kleinen Barcodes werden auch Drucker mit 1200 dpi eingesetzt.
Anbindung der Etikettendrucker in Ihre IT. Um die Systeme in Ihre Datenverarbeitung
einzubinden, erhalten Sie hier zahlreiche Mölichkeiten. Wenn Sie eine vorhandene Software oder eine eigene Programmierung einsetzen, sollte diese vor dem Kauf besprochen werden. So macht es einen großen Unterschied, ob Sie aus einem PC mit Windows-Betriebssystem drucken oder ob Sie Daten aus einer Linux oder IBM i-series (AS/400) zum Drucker senden.
Etikettendrucker als Desktop-Drucker (kleine Tischdrucker). Diese Geräte erhalten Sie ebenfalls als Thermodirekt- und Thermotransferdrucker. Ihre Stellfläche der Drucker ist meistens nicht größer als eine A4-Seite. Es sind Geräte für Einsteiger, die nur täglich ein geringes Druckvolumen ausgeben.
Viele kleine Thermotransfer-Printer, verfügen als Desktop-Printer nur über Spezial-Farbbänder mit 72 oder 91 Meter Länge. Das ist nicht viel. Wirtschaftlichere Tischdrucker arbeiten mit Standard-Transferfolien und können deshalb Standard-Folienlängen von bis zu 360 Metern verarbeiten. Standard-Folien bekommen Sie in einer größeren Auswahl . Auch sind diese in der Regel günstiger. Zusätzlich ist ein Wechsel der Thermotransferfolien seltener erforderlich, was Ihnen bei gleicher Farbband-Länge zahlreiche Arbeitsunterbrechungen einspart.
Etikettendrucker für mittlere und große Volumina. Müssen täglich viele Hundert oder Tausend Etiketten gedruckt werden, sind Sie gut mit einem professionellen Produktionsdrucker ausgestattet. Diese Geräte bekommen Sie überwiegend als Thermotransfer-Drucker. Für den Thermodirektdruck wird die Farbband-Einrichtung nicht benötigt. Einige Hersteller bieten auch Produktions-Drucker als preiswertere Direktdrucker an. 
Etikettendrucker mit Spendefunktion. Drucken Sie Ihre Etiketten beispielsweise
direkt am Produkt, ist eine Peel-off-Option (auch Dispenser oder Spendemechanismus genannt) von Vorteil. Damit sparen Sie wertvolle Zeit beim Etikettieren, weil vom System das Etikett vom Träger gelöst und zur Abnahme bereitgestellt wird. Erst wenn der Sensor des Drucksystems die Abnahme des Etiketts erkannt hat, erfolgt die Freigabe zum Druck des nächsten Etiketts. Einge Drucksysteme verfügen zusätzlich über eine "Rewinder-Funktion" mit der das leere Trägermaterial gleich aufgewickelt wird. Auch diese Option erleichtert die Arbeit.
Etikettendrucker mit Cutter. Mit dieser Option können Sie Belege, Postkarten und
Etiketten vereinzeln. Schneidevorrichtungen gibt es als Guillotine-Messer und als Rundmesser. Speziell dann, wenn Etiketten geschnitten werden, sammeln sich bei der Guillotine-Klinge gerne Kleber-Reste,
die mit der Zeit verharzen und das Messer schwergänging machen. Darum wird häufig das Rundmesser bevorzugt, das selbstreinigend ist und häufig über einen robusteren Aufbau verfügt. Erfolgt jeweils am Druckende der Schnitt, können Sie mehrere längere Ausdrucke, die ohne Unterbrechung ausgegeben wurden, schneller sortieren.
Etikettendrucker mit Aufwickler. Einige Hersteller bieten
Geräte mit einer internen Aufwicklung an. Hierzu werden die gedruckten Etiketten wieder in den Drucker geführt und innerhalb des Gehäuses kontrolliert
und stramm aufgewickelt.
Weil das Einfädeln oftmals nicht ganz trivial ist, erfreuen sich mehr und mehr externe Aufwickler mit einer Steuerung an Beliebtheit. In der Regel können die externen Aufwickler große Etikettenrollen mit 200 mm Durchmesser und mehr aufrollen.
Etikettendrucker die automatisch etikettieren. Sollen
Ihre täglichen Etikettierungen nicht mehr von Hand erfolgen, können Sie Ihre einzelnen Produkte sowie die Verandpakete bishin zu den Paletten
automatisch mit allen Daten etikettieren. Je nach Aufgabenstellung bekommen Sie Etikettier-Anlagen, mit denen Sie nur wenige Etikettierungen pro Minute durchführen. Hochleistungs-Etikettierer schaffen auch 100 Takte pro Minute.
Die Wirtschaftlichkeit der Etikettendrucker hört nicht beim Etikett und den Thermofolien auf. Wirtschaftlicher drucken hat auch etwas mit Verbesserungen im Arbeitsprozess zu tun. Nutzen Sie dazu das Wissen der SA.S.S. Datentechnik AG. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf.
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